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Nazar - Böser Blick - Auge machen

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Der Glaube an das böse Auge reicht bis in die Bronzezeit zurück, als augenförmige Amulette erstmals hergestellt wurden. Handförmige Reize wurden im alten Ägypten, in Griechenland und im Römischen Reich gefunden. Die blauen Augen sind heute immer noch sehr beliebt, und ohne sie sind die Straßen der Türkei nicht vorstellbar.

 

Nazar

Nazar ist das arabische Wort für »bösen Blick«. Es basiert auf der Überzeugung, dass manche Menschen eine starke Energie haben, die sie nutzen können, um anderen Menschen oder Tieren Schmerzen, Krankheiten oder sogar den Tod zu bringen. Dieser Aberglaube beinhaltet den Glauben, dass Objekte, die mit eifersüchtigen Augen betrachtet werden, brechen oder zerbrechen.

 

Talisman

Um diese bösartige Energie abzulenken, werden sogenannte Nazarlıks (Hrsg. - Türkisch für Talisman oder Amulett) getragen. Am beliebtesten sind die blauen Augen-Talismane, aber sie kommen auch in verschiedenen anderen Formen vor: Andere Beispiele sind Steine ​​mit Löchern, Knoblauch, Adlerknochen, Dattelsamen, Eierschalen, das Auge eines geopferten Tieres, Geweih, Nigella und Nelken. Alle werden als Verteidigung gegen das Böse eingesetzt.

 

Die Aufgabe / der Zweck

Nazarlıks sollen die bösartige Energie anziehen und sie so vom Menschen, Tier oder Objekt ablenken, auf das der böse Blick gerichtet ist, und den Talisman anstelle des ursprünglichen Ziels brechen. Sie werden oft an der Kleidung oder den Kissen von Neugeborenen befestigt. Erwachsene tragen sie als Modeaccessoires oder glauben tatsächlich an den Einfluss des Bösen. In ländlichen Gebieten ist der Aberglaube weit verbreitet. Deshalb bringen Landwirte Vieh, Traktoren, Gärten und Feldern Schutzzauber an. Sobald ein Nazarlık zerbricht, glauben sie, dass sie sich gegen Menschen mit bösen Absichten hüten müssen.

 

Die Form

Dem Aberglauben zufolge hat die typische augenförmige Form der Glasperlen eine starke Verbindung zu »büyü« (Hrsg. - Türkisch für Hexerei und Zauberei). Legenden schreiben den Augen eine magische Fähigkeit zu, zukünftige Ereignisse vorherzusagen und das Böse zu identifizieren oder zu beschwören. Sie können ferner als Schutzschild dienen.

 

Die blaue Farbe

Blau ist eine sehr starke und effektive Farbe. Die Menschen, die auf die Macht der Nazarliks ​​vertrauen, glauben, dass ein blauer Charme negative Energie anziehen kann und den bösen Blick auf diese Weise entwaffnen kann. Schmuckstücke mit bunten und auffälligen Perlen können verwendet werden, um dem bösen Blick zu widerstehen, da sie die Aufmerksamkeit des Betrachters erwecken und vom Träger ablenken.

Laut Aberglauben können Menschen mit blauen Augen negative Energie in sich tragen und sollten vermieden werden. Kinder werden oft vor Menschen mit blauen Augen versteckt.

Andere Schutzmassnahmen verschmieren Ihr Gesicht mit Rauch, Asche oder Schlamm, tragen Sicherheitsnadeln an Ihrer Unterwäsche und spucken auf den Sitzen, auf die Sie zuvor gesessen haben.

 

Was tun, nachdem man vom bösen Blick geplagt wurde

Wenn jemand trotz aller Vorsichtsmaßnahmen vom bösen Blick geplagt wird, muss er ein sehr spezifisches Ritual einhalten: Eine erwachsene Person muss mächtige Gebete sprechen und den Exorzismus mit den Worten »uçtu, gitti« beenden der böse Blick fliegt, es geht weg). Praktiken wie das Eingießen von geschmolzenem Blei oder das Einfrieren von Salz sollen auch die negative Energie vertreiben. Die folgenden Praktiken sind etwas schwieriger:

  1. Asche aus dem Ofen des Nachbarn muss gestohlen, mit Wasser gemischt und dann getrunken werden.
  2. Insgeheim muss ein Kleidungsstück der Person, die die Macht des bösen Auges besitzt, abgetrennt und verbrannt werden.
  3. Ein bisschen Salz aus dem Haus der Person, die den bösen Blick befehligt, muss ebenfalls mitgenommen und verbrannt werden.

Auch wenn der Glaube an den bösen Blick primitiv erscheinen mag, ist er ein fester Bestandteil des Alltags. Ob der abergläubische Begriff der bösen Mächte wahr ist oder nur eine Erweiterung der kulturellen Identität ist, können wir nicht feststellen. Zumindest wissen meine Freunde jetzt die Bedeutung der bösen Augen.

Den bösen Blick gibt es aber auch im Italienischen, hier wir er bezeichnet als

 

 

 

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