Tarot am Telefon

Herzlich Willkommen auf unserer „Tarotseite“, wir freuen uns, dich begrüßen zu dürfen. Dieses umso mehr weil wir durch deinen Besuch wissen, dass du Antworten auf bestimmte Fragen suchst. Fragen die dich sehr beschäftigen, wenn nicht sogar belasten. Weil damit für dich Entscheidungen anstehen, die deine Zukunft beeinflussen. So fragst du dich zum Beispiel

  • Liebt er oder sie mich wirklich?
  • Haben wir eine gemeinsame Zukunft?
  • Ist mein Partner wirklich treu?
  • Soll ich mich von meinem Partner oder meiner Partnerin trennen?
  • Werde ich jemals einen Partner finden, der mich nicht enttäuscht?
  • Soll ich meine neue Bekanntschaft vertiefen?
  • Werde ich meine Arbeitsstelle verlieren?
  • Werde ich wieder einen neuen Job finden?
  • Wann wird es mir finanziell wieder besser gehen?

 

Mit diesen und ähnlichen Fragen stehst du nicht alleine. Gerade in unserer Zeit, die scheinbar von sozialen Medien, Community-Plattformen und Blogging-Diensten beherrscht wird, sind Werte wie Treue, Liebe und Ehrlichkeit allzu oft nicht mehr das, was sie einmal waren. Auch der technologische und strukturelle Wandel unserer Gesellschaft stellt immer mehr Arbeitsplätze in Frage. Umso mehr kommen dabei Dinge zum Tragen, die es schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden gibt und wohl immer mehr geben wird. Wie auf kaum etwas anderes trifft dieses auf Tarot zu. So rankt sich um den Ursprung des Tarot die Legende, dass es vor tausenden Jahren in Ägypten entstanden sei. Damals soll das Reich vor einer großen Bedrohung gestanden haben. Daher kamen die Weisen und Seher des Landes zusammen und beratschlagten, wie das jahrtausendalte Wissen für die der Nachwelt vor seiner Vernichtung bewahrt werden konnte. Der Vorschlag, dieses Wissen in Form von Hieroglyphen in die Steine der Pyramiden einzumeißeln fand keinen Anklang, da auch die stärksten Mauern von Menschenhand geschaffen werden und damit vergänglich sind. Daher einigte man sich darauf, das gesamte Wissen in Spielkarten zu hinterlegen, denn man war sicher, dass die Menschen bis in alle Ewigkeit der Faszination und der Leidenschaft von Kartenspielen verfallen sind. So sollen dann aus dem Wissen Ägyptens die Symbole des Tarots entstanden sein. Dieses ist natürlich nur eine Legende, wenn auch der Ursprung des Tarot wahrscheinlich tatsächlich im alten Ägypten zu suchen ist. Hier war es ein Kartenorakel, mit dem eingeweihte Priester versuchen, die Zukunft zu deuten – ähnlich wie im Griechenland der Antike mit dem berühmten Orakel von Delphi. Später waren es dann die Mauren, die das Tarot nach Europa brachten. Während es beim „einfachen“ Volk schnell als Spiel beliebt wurde, fand es in Fürstenhöfen neuerlich seinen Niederschlag als Orakel. Hierzu haben die Okkultisten und esoterischen Philosophen des frühen Mittelalters beigetragen, indem sie Tarot zu dem machten, was es tatsächlich ist: ein Ratgeber, der dem Fragenden, Wissbegierigen und Hilfesuchenden die Möglichkeit eröffnet, auf Grundlage der Vergangenheit und Gegenwart etwas über seine Zukunft erfahren. Damit eröffnet sich dem Ratsuchenden die Möglichkeit, das „Warum“ seiner aktuellen Lebenssituation zu deuten, gegebenenfalls sein Verhalten zu ändern, die richtigen Entscheidungen zu treffen und damit auf seine Zukunft Einfluss zu nehmen.


Tarot - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen ineinander

Es ist für einen Ratsuchenden leider nicht damit getan, das Legen von Tarotkarten zu lernen und deren Symbole deuten zu können (wie dieses geht, erfährst du in einem späteren Abschnitt). Entscheidend ist vielmehr, dass derjenige, der die Tarotkarten legt, seine energetischen Schwingungen auf die Karten überträgt. Was ist damit gemeint? In der Metaphysik weiß man seit Albert Einstein, dass im Universum Zeit und Raum ineinanderfließen und daher Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine Einheit bilden. Dieses war übrigens schon den Sehern und Schamanen längst vergangener Zeit bekannt, wenn sie dieses natürlich nicht wissenschaftlich begründen konnten. Auch weiß man heute, dass jede scheinbar feste Materie - und damit auch ein Mensch - physikalisch gesehen nichts anderes ist, als manifestierte Energie. Diese Energie entspringt im Universum und fließt nach dem körperlichen Tod als Energie wieder in das Universum zurück. Demzufolge hat jeder Mensch ein durch die Energien des Universums geschaffenes individuelles Energiefeld. In diesem sind alle Informationen seines Lebens enthalten und zwar das Erlebte, das Gegenwärtige und das, was er in Zukunft erleben wird, sofern er nicht seine individuelle Gegenwart ändert.


Hilfe durch unsere Tarot Magier und Seher

Bei den meisten Menschen ist dieses Energiefeld tief in ihrem Unterbewusstsein begraben und bleibt der aktiven Wahrnehmung verschlossen. Damit ist es ihnen auch nicht möglich, ihre energetischen Schwingungen auf die Tarotkarten zu übertragen. Dieses ist jedoch unseren Magier und Seher von Esoterika möglich. Durch ihre angeborene telepathische und seherische Gabe, die sie durch jahrelanges meditatives Training noch verstärkt haben, vermögen sie es, die energetischen Schwingungen des Rat- und Hilfesuchenden über dessen Aura aufzunehmen und diese dann auf die Karten zu übertragen. Hierdurch werden die Karten so gelegt, dass sie sowohl Antworten auf die Fragen geben als auch Hinweise, wie die individuelle Zukunft beeinflusst werden kann. Hierdurch wird zwar der Lauf der Zukunft in seiner Gesamtheit nicht geändert, denn diese ist mit einem großen Fluss vergleichbar, der unaufhaltsam ins Meer fließt. Aber für den Einzelnen kann Tarot zu der Bereitschaft führen, durch sein Verhalten seine gegenwärtige Situation zu ändern und damit seine Zukunft individuell zu gestalten.


Wie ist Tarot per Telefon möglich?

Dass eine Tarotlegung durch das Telefon möglich ist wird dadurch begründet, dass das Energiefeld des Menschen keine eigene Masse hat. So weiß man aus der Quantenphysik, dass alle Elementarteilchen, so also auch ein Elektron, ihre Masse erst durch eine Wechselwirkung mit den sogenannten „Gottesteilchen“ erhalten. Dieses wurde in 2012 durch das Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf erstmalig nachgewiesen. Für masselose Teilchen wiederum gibt es keine räumliche Beschränkung. Somit wird das Energiefeld eines Menschen von seiner Aura aus auch über Telefon übertragen. Hinzu kommt - und dieses ist ein ganz wesentlicher Effekt - dass die elektronischen Frequenzen eines Telefons noch die Energieströme verstärken, die der Anrufer über seine Aura ausströmt. Dieses führt dazu, dass Tarot am Telefon noch wirksamer ist, als es bei einer persönlich anwesenden Sitzung der Fall ist. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass ein telefonisches Tarot nicht nur unabhängig von der räumlichen Entfernung durchgeführt werden kann, sondern auch unabhängig von Wetter und Tageszeit, dann spricht auch dieses für eine telefonische Kartenlegung. So sind unsere Magier und Kartenleger über 24 Stunden hinweg für dich erreichbar. Dabei wirst du schon bei dem ersten Anruf merken, dass sie Freund und Helfer in einem sind. So wirst du bei ihnen keine standardisierten Antworten bekommen, wie dieses leider bei den unzähligen gleichermaßen inkompetenten wie unseriösen Kartenlegern der Fall ist, sondern Antworten auf ganz konkrete Fragen erhalten. Mit denen kannst du neue Kraft schöpfen, deine Ungewissheit beenden und deine Zukunft beeinflussen.


Grundlagen des Tarot

Tarotkarten bestehen aus 78 Karten, die in zwei Gruppen eingeteilt werden und zwar in die „Großen Arkana“ und in die „Kleinen Arkana“. Der Begriff Arkana steht im lateinischen für „Geheimnis“, was wiederum für die Karten bezeichnend ist. Die „Großen Arkana“ beinhaltet 22 Bildkarten, die in ihrer zeichnerischen Form alle Geheimnisse des Lebens darstellen. Dabei weisen die Bilder in ihrer Sinnbildlichkeit alle übergeordneten Situation des Lebens auf. Gemeint damit sind große Ereignisse und wichtige Lebensabschnitte. Die Karten der „Kleinen Arkana“ beziehen sich auf aktuelle Situationen im Leben. Dabei symbolisiert jede Karte - sowohl die der großen als auch der kleinen Arkana - eine eigene Grundbedeutung. Trotzdem müssen sie immer in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Erst dadurch ergibt sich die wahre Bedeutung. Diese hat mehr Gewicht, als die Grundbedeutung einer einzelnen Karte. Auch kann sich die Bedeutung der Karten durch den Einfluss der Fragestellung (die energetisch von der Aura des Fragenden auf die Karten übertragen wird) ändern. So kann zum Beispiel ein und die gleiche Karte bei unterschiedlichen Frageschwerpunkten (zum Beispiel Fragen nach Liebe, häuslicher Veränderung, berufliche Zukunft usw.) zu unterschiedlichen Aussagen führen. Auch das Umfeld, in dem die Karte bei der Legung auftaucht, hat seine Bedeutung. So kann sich die ursprünglich positive Aussage einer Karte dann ins Negative umkehren, wenn sie in Verbindung mit „schlechten“ Karten liegt. Diese kann sich wiederum dann ändern, wenn eine Karte auf dem Kopf liegt.

Kartensätze und Decks des Tarot

Ein zusammengehöriger Tarot Kartensatz wird als „Deck“ bezeichnet. Dabei haben sich im Laufe der Jahrhunderte weit über hundert verschiedene Deck-Variationen entwickelt, die sich vor allen durch ihre esoterischen und spirituellen Grundzüge unterscheiden. Beispiele hierfür sind Kabbala, IGing und Runen. In allen Decks fließen jedoch astrologische Elemente ein. Auch finden sich in vielen Decks in den jeweiligen Symbolen und Bildern die philosophisch-kulturellen Einflüsse der vergangenen Jahrhunderte. Dieses macht sich vor allen in der künstlerischen Gestaltung der Bilder bemerkbar. Trotz diesem hat sich jedoch der seit dem frühen Mittelalter bestehende Bildbestand in seiner Grundform erhalten. Auch haben die vielen verschiedenen Decks zum Teil unterschiedliche esoterisch-spirituelle und magische Erklärungen. Dabei kommt dem „Rider-Waite-Tarok“, dem „Crowley- Tarot“ und dem „Marseille-Tarot“ die größte Bedeutung zu.

 

Raider-Waite Tarot

Das Rider-Waite-Tarot ist nach dem Amerikaner Arthur Edward Waite (1857 - 1942) benannt, der in spirituellen Kreisen als Mitglied des „Order oft he Golden Dawn“ (Orden der Goldenen Dämmerung) bekannt ist. Waite erstellte um 1910 bestimmte Kartenmotive, welche die Bilder und Symbole der Tarots verständlicher machten. So bestehen die Motive des Rider-Waite-Tarots aus klaren, einfachen und plakativen Bildern. Diese werden durch symbolische Szenen innerhalb der Zahlenkarten noch zusätzlich erhellt. Nicht zuletzt dieser besseren Verständlichkeit ist es zu verdanken, dass das Raider-Waite Tarot das weltweit bekannteste und gebräuchlichste Tarot Deck ist.


Crowley Tarot

Die Bilder und Symbole des Crowley Tarot gelten als die mystischsten und geheimnisvollsten aller Decks. Geschaffen wurden diese von dem britischen Okkultisten Aleister Crowley (1875 - 1947), der dem Freimaurerorden „Ordo Templi Orientis Dawn“ angehörte. In den Symbolen finden sich spirituellen Motive aus der Welt der Magie und Astrologie wieder, die allesamt durch ihre außergewöhnliche Intensität bestechen. Sie sind letztendlich ein Spiegelbild mystischer Traditionen wie die des Kabbala und der Rosenkreuzer.


Marseille Tarot

Das Marseille Tarot verdankt seinen Namen einer alten Kartenmanufaktur aus der Stadt Marseille in Frankreich. In dieses Deck fließen Bilder und Symbole mittelalterlicher Holzstiche ein. Dabei sind alle Motive ausschließlich in den Farben blau, rot, gelb und grün koloriert. Diese Farben stehen für die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde, die das „Sein“ alles Lebens darstellen und schon seit ewigen Zeiten für ein bestimmtes Verhaltensmuster der Menschen stehen.
Um welche Tarot Decks es sich auch handelt so bestehen sie doch alle aus den insgesamt 78 Karten der „Großen Arkana“ und der „Kleinen Arkana“.


Die Großen Arkana

Die 22 Symbolkarten der Großen Arkana zeigen - wie bereits geschildert - große Ereignisse und wichtige Lebensabschnitte an. Dabei hat jede Karte einen speziellen Sinngehalt, der dann die Deutung zu der Position in dem Lege-Schema erlaubt. Letztendlich sind es aber in zeichnerischer Form ausgedrückte Elemente der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, die unser Leben beeinflussen. Die Bilder starten mit der römischen Ziffer Nummer 0 = der „Narr“ und enden mit der Nummer XXI = die „Welt“. Im Folgenden die einzelnen Kartenbilder und deren übergeordnete Bedeutung.


Kartenbilder der Großen Arkana


0 = Der Narr (Kartenwert 0, Planet oder Sternzeichen: Erde)

Der Narr steht für Sorglosigkeit, Spontanität und Fröhlichkeit. Er liebt das Leben, aber das Leben liebt auch ihn. Er probiert gerne Neues aus und gilt als kreativ. Dabei nutzt er es aus, dass ihm ein gewisses Maß an Narrenfreiheit gegeben wird. Aber genau diese brauchen wir zuweilen, um uns von erdrückenden Problemen zu lösen und eine andere Sicht auf bestimmte Dinge zu bekommen. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, dann kann sie u. a. auch für Eitelkeit stehen. Mit dieser stößt auch der Narr an seine Grenzen.
I = Der Magier (Kartenwert 1, Planet oder Sternzeichen: Widder)
Der Magier ist in der Lage, seinen Lebensweg durch seinen Willen und sein Selbstbewusstsein erfolgreich zu gestalten. Hierzu trägt bei, dass er sich den magischen Gesetzen unterordnet und dadurch ein Gleichgewicht zwischen den elementaren Kräften im Leben herbeiführt. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt so kann sie u. a. auch für Verlust stehen und den Lebensweg mit Steinen pflastern.
II = Die Hohepriesterin (Kartenwert 2, Planet oder Sternzeichen: Stier)

Die Hohepriesterin gilt als die heiligste Karte der Großen Arkana. Der Hohepriesterin eigen ist große Weisheit. Mit dieser erinnert sie daran, dass es für jede Lebenssituation eine Lösung gibt. Auch mahnt sie an, spirituelle Wege zu gehen, um damit die zahlreichen gegensätzlichen Strömungen des Lebensweges in Einklang zu bringen. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, so kann Dünkel und Eitelkeit jeden Kompromiss scheitern lassen.
III = Die Herrscherin (Kartenwert 3, Planet oder Sternzeichen: Zwillinge)

Die Herrscherin steht für Fruchtbarkeit, Mütterlichkeit und den ewigen Kreislauf der Natur. Ihr eigen sind Verantwortung und Tatendrang gleichermaßen. Sie mahnt uns an, uns stetig weiter zu entwickeln, ohne jedoch dabei unsere Mitmenschen und Umwelt zu schädigen. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, so kann sie u. a. für Zweifel und Unsicherheit stehen. In diesem Fall muss alles getan werden, um Ungewissheiten auszuräumen.
IV = Der Herrscher (Kartenwert 4, Planet oder Sternzeichen: Krebs)

Dem Herrscher sind Autorität und Kraft eigen. Mit dieser sichert er sein Herrschaftsbereich, der sinnbildlich für seinen Status im Leben steht. Dabei steht er aber auch in Verantwortung für seine Mitmenschen, die es auf ihrem Lebensweg zu sichern gilt. Aber Achtung: wenn die Karte umgekehrt liegt, so ist seine Herrschaft durch Bestechlichkeit gefährdet.
V = Der Hierophant (Kartenwert 5, Planet oder Sternzeichen: Löwe)

Der Hierophant als einer der großen Trumpfkarten des Tarots kann sowohl Papst als Schamane sein. Das bedeutet, dass er religiöse Pfeiler mit den alten spirituellen Werten vereint. Dabei ist er auf ständiger Suche nach Wahrheit und Erleuchtung. Oft opfert er dabei seine persönliche Freiheit zugunsten seiner Berufung. Aber Achtung: wenn die Karte umgekehrt liegt, so kann sie u. a. für Intoleranz und Dogmatismus stehen. Hier gilt es, sich zu besinnen.
VI = Die Liebenden (Kartenwert 5, Planet oder Sternzeichen: Jungfrau)

Die Liebenden stehen für Vertrauen und Verantwortung - also für Werte, die in einer Gemeinsamkeit zwischen zwei Menschen, die sich lieben, wichtig sind. Dabei mahnt die Karte an, auf sein Herz zu hören wenn es gilt, sich zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, dann kann die Liebe durch Untreue gefährdet werden.
VII = Der Wagen (Kartenwert 7, Planet oder Sternzeichen: Waage)

Der Wagen steht für die Aufforderung, seine Ziele konsequent und mit Disziplin zu verfolgen. Damit verbunden sind ein lebenslanges Lernen und die Bereitschaft, auch einmal scheinbare Umwege zu gehen. Dieses bedeutet, dass man auch bereit sein muss, Kompromisse einzugehen, um erfolgreich zu sein. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt so mahnt sie an, die eigene Kraft nicht zu überschätzen.
VIII = Die Gerechtigkeit (Kartenwert 7, Planet oder Sternzeichen: Wassermann)

Die Karte „Die Gerechtigkeit“ sagt aus, dass nur derjenige gerecht ist, der keinem anderen Schuld an einer eigenen Misere gibt. Damit fordert sie aber auch auf, Verantwortung zu übernehmen und aus dieser heraus alle Konsequenzen zu tragen. Dieses bedeutet, dass jede Entscheidung sorgfältig abzuwägen ist. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt signalisiert sie, dass das eigene Wertemuster hinterfragt werden muss.
IX = Der Eremit (Kartenwert 9, Planet oder Sternzeichen: Schütze)

Der Eremit weiß dass es für ihn gut ist, seine Entscheidungen selbst zu treffen und sich dabei nicht von seiner Umwelt beeinflussen zu lassen. Hierzu ist es notwendig, sich ab und an in ruhige Orte der Besinnung zu begeben, um sich auf sein Ziel konzentrieren zu können. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt kann sie u. a. aussagen, dass übertriebene Vorsicht und Heimlichkeiten das Ziel gefährden.
X = Das Rad des Schicksals (Kartenwert 10, Planet oder Sternzeichen: Steinbock)

Dass Rad des Schicksals ist ein Symbol dafür, dass nichts im Leben erzwungen werden kann. Dieses bedeutet aber nicht, dass man bestimmten Ereignissen hilflos ausgeliefert ist. Vielmehr kann man sie durch ein richtiges Verhalten beeinflussen. Auch besagt die Karte, dass keine Situation ewig herrscht. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt kann dieses u. a. bedeuten, dass man zu schnell die Geduld verliert.
XI = Die Kraft (Kartenwert 11, Planet oder Sternzeichen: Skorpion)

Die Karte steht für Kraft, Stärke und Mut, aber auch für schöpferische Energie. Dabei mahnt sie an, dass es auch wichtig ist, innere Stärke zu bewahren. Damit ist die Stärke gemeint, die zu Rechtschaffenheit, Fairness und Loyalität führt. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, kann die Stärke auch zu Machtmissbrauch führen.
XII = Der Gehängte (Kartenwert 12, Planet oder Sternzeichen: Fische)
Der Gehängte sieht sich selbst vielen Situationen im Leben machtlos gegenüber. Daher rät die Karte ihm zu versuchen, sein Leben aus einem völlig anderen Blickwinkel zu sehen. Dieses bedarf jedoch Einsicht und Umkehr. Wenn dieses erreicht ist erkennt er, dass in jeder Krise eine Chance liegt. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, kann Selbstzufriedenheit den Weg aus der Krise blockieren.
XIII = Der Tod (Kartenwert 13, Planet oder Sternzeichen: Saturn)

Der Tod steht für einen Abschied. Dieses jedoch nicht ausschließlich in Form eines unabwendbaren und endgültigen Ereignisses, sondern auch für das Ende einer bestimmten Lebensphase. So kann diese zum Beispiel auch für das Ende einer Beziehung gelten. Wenn dieses eintrifft, verheißt die Karte auch Wandel und Neubeginn. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, kann sie u. a. auch für Zerstörung ganzer Lebensabschnitte oder sogar ganzer Leben stehen.
XIV = Die Mäßigkeit (Kartenwert 14, Planet oder Sternzeichen: Merkur)

Die Karte „Mäßigkeit“ mahnt an, dass Körper, Geist und Seele in Einklang stehen müssen um das Leben erfolgreich zu meistern. Nur dieses kann zu einem Gleichklang zwischen Arbeit und Alltag führen. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, können zerstörerische Kräfte den Gleichklang zerstören. Daher müssen neue Situation sorgfältig abgewogen werden.

XV = Der Teufel (Kartenwert 15, Planet oder Sternzeichen: Mars)
Die Karte mahnt an das nie vergessen werden darf, dass der Teufel ein Meister der Verführung ist. Dabei bedient er sich oftmals den schönen Dingen dieser Welt, um seine Opfer noch besser verführen zu können. Also gilt es diese Dinge sorgfältig zu prüfen und abzuwägen ob diese es wert sind, den Pfad der Aufrichtigkeit zu verlassen. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, kann Eifersucht und Misstrauen schlimme Folgen haben.
XVI = Der Turm (Kartenwert 16, Planet oder Sternzeichen: Uranus)

Der Turm signalisiert Sicherheit in allen Lebenslagen. Dennoch muss immer Obacht auf unvorhersehbaren Ereignissen gegeben werden. Symbolisch gesehen bedeutet dieses, dass man sich für jede Situation einen eventuellen Ausweg bereithält. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt kann dieses bedeuten, dass die Sicherheit nur auf Illusionen aufgebaut ist.
XVII = Der Stern (Kartenwert 17, Planet oder Sternzeichen: Venus)
Der Stern wird seinem Nehmen insofern gerecht, dass bei dieser Karte alles unter einem „guten Stern“ steht. Selbst Dinge die zunächst als Negativ erscheinen, erhalten eine positive Wendung. So ist mit der Karte Optimismus und Hoffnung angesagt. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt wird es höchste Zeit, die Früchte seiner Arbeit zu genießen.
XVIII = Der Mond (Kartenwert 18, Planet oder Sternzeichen: Mond)

Die Karte „Der Mond“ fordert dazu auf, seinen Sehnsüchten freien Lauf zu lassen und damit auch dunkle Lebensphasen zu erleuchten. Dieses gelingt besonders gut, wenn innere Ängste überwunden werden. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, können seelische Krisen eintreten. Daher muss alles getan werden, dass man nicht einer Depression verfällt.

XIX = Die Sonne (Kartenwert 19, Planet oder Sternzeichen: Mond)

Die Attribute dieser Karte stehen für Glück, Erfolg und Zufriedenheit in allen Lebenslagen. Selbst ein Neubeginn kann mit Zuversicht begangen werden, denn auch dieser wird mit Glück begleitet. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt wird man allzu schnell daran erinnert, dass jeder Tag durch die Nacht abgelöst wird. Es gilt also, sich Optimismus im Herzen zu bewahren.
XX = Das Gericht (Kartenwert 20, Planet oder Sternzeichen: Jupiter)

Der Karte „Das Gericht“ geht es nicht um Bestrafung sondern um Erneuerung. So warten auch in uns Fähigkeiten darauf, dass sie erweckt werden. Auch signalisiert die Karte, dass ein Ende von Leidenszeiten bevorstehen kann. Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt, ist es höchste Zeit, seine Lebenssituation zu überdenken.
XXI = Die Welt = (Kartenwert 21, Planet oder Sternzeichen: Neptun)

Mit der Karte „Die Welt“ steht das Erreichen eines wichtigen Ziels unmittelbar bevor. Dieses kann auch damit verbunden sein, dass auf eine unerwartete Weise Träume und Wünsche erfüllt werden. Sinnbildlich steht mit der Karte „die Welt offen.“ Aber Vorsicht: wenn die Karte umgekehrt liegt bedeutet dieses u. a., dass eine Veränderung durch eigene Trägheit blockiert werden kann.


Die Kleinen Arkana


Die Karten der „Kleinen Arkana“ tragen den alltäglichen Situationen im Leben Rechnung. Dabei bestehen die 56 Karten der Kleinen Arkana aus Zahlen (viermal zehn Karten) und Hofkarten (viermal eine Karte). Unter Zahlenkarten versteht man hierbei die Werte As bis Zehn, die Hofkarten sind König, Königin, Ritter und Page. Diese haben insofern einen symbolischen Charakter, indem sie einen bestimmten Menschentyp verkörpern. Auch repräsentieren sie die vier Elemente Feuer (durch König und Ritter), Wasser (durch die Königin), Luft (durch Ritter und Page) und Erde (durch Königin und Page). Das Prinzip der Farben entspricht dem Prinzip von normalen Kartenspielen, sie unterscheiden sich jedoch von diesen durch die Symbole in Form von Schwertern, Kelche, Münzen und Stäbe. Dabei symbolisieren die Schwerter das Element die Luft, die Kelche das Element Wasser, die Stäbe das Element Feuer und die Münzen das Element Erde.

Kartenbilder der Kleinen Arkana


Die nachfolgenden Ausführungen beschränken sich der Übersicht halber auf die Hofkarten. Diese symbolisieren jede für sich eigene Aussagen, die dann innerhalb der zehn Zahlenkarten weitere Differenzierungen beinhalten. Diese erhalten jedoch erst ihren Wert, wenn sie in Verbindung zu den Karten der Großen Arkana stehen.


Die Schwerter (Element Luft)

Die Karten der Schwerter stehen für Mut, Kraft, Verstand und Intellekt, die für einen Lebenserfolg stehen. Aber Vorsicht: wenn sie umgekehrt liegen, kann der Lebenserfolg durch Täuschung und Betrug gefährdet werden.


Die Kelche (Element Wasser)

Die Karten der Kelche stehen für Emotionen und Gefühle, also die Attribute, die für zwischenmenschliche Beziehungen stehen. Aber Vorsicht: wenn sie umgekehrt liegen, dann können diese Beziehungen durch Neid und Missgunst zerstört werden.


Die Stäbe (Element Feuer)

Die Karten der Stäbe stehen für Wille und Kraft. Mit der daraus entspringenden Energie können private und berufliche Erfolge erzielt werden. Aber Vorsicht: wenn sie umgekehrt liegen, können alle Erfolge wieder durch Unehrlichkeit in Frage gestellt werden.


Die Münzen (Element Erde)

Die Karten der Münzen stehen für Intelligenz und abstraktes Denkvermögen. Mit diesen können vor allen finanzielle Angelegenheiten im positiven Sinne beeinflusst werden. Aber Vorsicht: wenn sie umgekehrt liegen, können sie auch für Gier und Korruption stehen.


Legesysteme im Tarot

Es gibt im Tarot eine Vielzahl von Legesystemen. Allen ist jedoch gemeinsam, dass jede Karte entsprechend seines Platzes eine mit diesem verknüpfte Bedeutung hat. Allerdings muss man wissen, dass das Tarot zwar eine Vielzahl an Legetechniken kennt, doch nicht alle Tarot Legesysteme die gleichen Fragen beantworten können. Dieses heißt, dass die Legesystem nicht auf alle Fragen und Themenstellungen wie zum Beispiel Liebe, Partnerschaft, Familie, Beruf, Finanzen etc. gleichermaßen anwendbar sind. Somit bedarf es erfahrene Kartenleger die in der Lage sind, das jeweils zu der jeweiligen Fragestellung richtige Legesystem auszuwählen. Wenn die Antworten zudem zukunftsgerichtet sind, muss der Kartenleger auch über eine seherische Gabe verfügen. In der Summe also Attribute, die unseren Seher von Esoterika eigen sind.


Bekannte Legesysteme

Im Folgenden nun die fünf am häufigsten angewandten bekanntesten Legesysteme, Bei diesen handelt es sich um das „Legen mit drei Karten“, um den „Kompass“, um das „Kreuz“, um das „Keltische Kreuz“, und um das „Liebesorakel“. Mit den ersten drei Systemen können kleinere Fragen wie zum Beispiel Tagesvorhersagen beantwortet werden. Wenn es um umfangreichere Fragestellungen geht, sollte das „Keltische Kreuz“ zur Anwendung kommen. Für Fragen aus den Bereichen Liebe und Beziehung stellt das System des Liebesorakels (das an die Legung des Kreuzes angelehnt ist) das ideale Legesystem dar.
Legen mit drei Karten

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