Die vierte Edle Wahrheit

Weg zur Beendigung des Leidens (Magga)

Die letzte Edle Wahrheit ist die Vorschrift des Buddha für das Ende des Leidens. Dies ist eine Reihe von Prinzipien, die der Achtfache Pfad genannt werden.

Der Achtfache Pfad wird auch der Mittlere Weg genannt: Er vermeidet sowohl Nachsicht als auch strenge Askese, von denen keiner den Buddha bei seiner Suche nach Erleuchtung hilfreich gefunden hat.

 

Die acht Divisionen

Die acht Etappen sind nicht zu ordnen, sondern unterstützen und verstärken sich gegenseitig:

 

Richtiges Verstehen - Sammā ditthi

Akzeptieren buddhistischer Lehren. (Der Buddha wollte seine Anhänger niemals blind an seine Lehren glauben, sondern sie praktizieren und selbst urteilen, ob sie wahr waren.)

Richtige Absicht - Sammā san̄kappa

Eine Verpflichtung, die richtigen Einstellungen zu kultivieren.

Richtige Rede - Sammā vācā

Wahrlich sprechen, Verleumdung, Klatsch und beleidigende Sprache vermeiden.

Richtige Aktion - Sammā Kammanta

Sich friedlich und harmonisch verhalten; Verzicht auf Stehlen, Töten und Übergenuss in der sinnlichen Freude.

Rechter Lebensunterhalt - Sammā ājīva

Vermeiden, dass man seinen Lebensunterhalt in einer Art und Weise macht, die Schaden anrichtet, wie zum Beispiel die Ausbeutung von Menschen oder das Töten von Tieren oder den Handel mit Rauschmitteln oder Waffen.

Richtige Anstrengung - Sammā vāyāma

Positive Geisteszustände kultivieren; sich von bösen und unheilsamen Zuständen befreien und deren Entstehen in Zukunft verhindern.

Richtige Achtsamkeit - Samma Stunden

Bewusstsein für Körper, Empfindungen, Gefühle und Geisteszustände entwickeln.

Richtige Konzentration - Sammā samādhi

Entwickeln des für dieses Bewusstsein notwendigen mentalen Fokus.

 

Die acht Stufen können in Weisheit (richtiges Verständnis und Absicht), ethisches Verhalten (richtige Rede, Handlung und Lebensunterhalt) und Meditation (richtige Anstrengung, Achtsamkeit und Konzentration) eingeteilt werden.

Der Buddha beschrieb den Achtfachen Pfad als ein Mittel zur Erleuchtung, wie ein Floß zum Überqueren eines Flusses. Hat man das gegenüberliegende Ufer erreicht, braucht man das Floß nicht mehr und kann es zurücklassen.

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